Allgemeine Geschäftsbedingungen derLAGRAFF Reisen e.K., In den Mittelweiden 2a,56220 Urmitz / Rhein1. Abschluß des Reisevertragesa) Mit der Anmeldung bietet der Kunde dem Reiseveranstalterden Abschluß eines Reiservertragesverbindlich an. b) Der Reisevertrag sollschriftlich abgeschlossen werden. Die Anmeldungerfolgt durch den Anmelder auch für alle in derAnmeldung aufgeführten Teilnehmer, für derenVertragsverpflichtung der Anmelder wie für seineeigene Verpflichtung einsteht, sofern er eine entsprechendegesonderte Verpflichtung durch ausdrücklicheund gesonderte Erklärung übernommenhat. Sämtliche Abreden, Nebenabreden undSonderwünsche sollen schriftlich erfaßt werden.Vor Vertragsschluß übermitteln wir den Reisendenunsere vollständigen Allgemeinen Reisebedingungen.Bei Vertragsabschluß oder unverzüglichdanach händigen wir dem Reisenden die vollständigeReisebestätigung aus. Dazu sind wirnicht verpflichtet, wenn es sich um eine kurzfristigeBuchung weniger als sieben Werktage vorReisebeginn handelt. c) An die Reiseanmeldungist der Reisende zwei Wochen gebunden. Innerhalbdieser Frist wird die Reise durch uns bestätigt.Kurzfristige Buchungen zwei Wochen vorReisebeginn und kürzer führen durch die sofortigeBestätigung bzw. durch die Zulassung zur Reisezum Vertragsschluß. d) Telefonisch nehmenwir lediglich verbindliche Reservierungen vor, aufdie hin der Reiservertrag durch die schriftlicheReiseanmeldung, die der Reisende unverzüglichunterschrieben zurückzuleiten hat, und unsereReisebestätigung geschlossen wird. Reicht derReisende die unterschriebene Reiseanmeldungnicht innerhalb einer Frist von 7 Tagen nach Zugangder Reiseanmeldung zurück, so können wirvon der Reservierung Abstandnehmen, sofern esder Reisende nach Aufforderung wiederum unterläßt,die Reiseanmeldung unterschrieben an unsweiterzuleiten. Schadenersatzansprüche wegenNichteinhaltung der Reservierungsabrede bleibenhiervon unberührt. Für Buchungen mittels Bildschirmtextgilt das unter 1.d) Ausgeführte entsprechend.e) Weicht die Reisebestätigung vonder Reiseanmeldung des Reisenden ab, so liegtin der Reisebestätigung ein neuer Vertragsantragan den wir 10 Tage gebunden sind und den derReisende durch die Rücksendung der Reiseanmeldunginnerhalb dieser Frist annehmen kann.2. Zahlunga) Nach Abschluß des Reisevertrages ist eine Anzahlungvon 10% des Reisepreises, höchstens255,-- EUR zu zahlen. Die Anzahlung wird aufden Reisepreis angerechnet. Gemäß § 651 kAbs. 4 BGB übergeben wir Ihnen bei Ihrer Anzahlungeinen Sicherungsschein. b) Der Restbetragist auf Anforderung spätestens 3 Wochen vor ReisebeginnZug um Zug gegen Aushändigung dervollständigen Reiseunterlagen zu zahlen. c) Vertragsabschlüsseinnerhalb von zwei Wochen vorReisebeginn verpflichten den Reisenden zur sofortigenZahlung des gesamten Reisepreises gegenAushändigung der vollständigen Reiseunterlagenund Aushändigung des Sicherungsscheinesim Sinne § 651 k BGB. d) Die Verpflichtungzur Aushändigung eines Sicherungsscheines bestehtnicht, wenn die Reise nicht länger als 24Stunden dauert, keine Übernachtung einschließtund der Reisepreis 77,-- EUR nicht übersteigt.3. Unsere Leistungena) Unsere vertraglichen Leistungen richten sichnach der Leistungsbeschreibung (Prospekt/Katalog)sowie den Reiseunterlagen, insbesondereder Reiseanmeldung und der Reisebestätigung.b) Die in dem Prospekt/Katalog enthaltenen Angabensind für uns bindend. Wir behalten uns jedochausdrücklich vor, aus sachlich berechtigten,erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründenvor Vertragschluß eine Änderung der Prospektangabenzu erklären, über die wir den Reisendenvor Buchung selbstverständlich unterrichten. c)Nebenabreden, besondere Vereinbarungen, vereinbarteSonderwünsche des Reisenden sind indie Reiseanmeldung und insbesondere in die Reisebestätigungaufzunehmen. Auf Ziff. 1.b) dieserBedingungen wird Bezug genommen.4. Leistungs- und Preisänderungena) Änderungen und Abweichungen einzelner Reiseleistungenvon dem vereinbarten Inhalt desReisevertrages, die nach Vertragsschluß notwendigwerden und vom Reiseveranstalter nicht widerTreu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nurgestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungennicht erheblich sind und den Gesamtzuschnittder gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.b) Eventuelle Gewährleistungsansprüchebleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungenmit Mängeln behaftet sind. c) Der Reiseveranstalterist verpflichtet, den Kunden über Leistungsänderungenoder - abweichungen unverzüglichin Kenntnis zu setzen. Gegebenenfallswird er dem Kunden eine kostenlose Umbuchungoder einen kostenlosen Rücktritt anbieten. d) DerReiserveranstalter behält sich vor, die ausgeschriebenenund mit der Buchung bestätigtenPreise im Fall der Erhöhung der Beförderungskostenoder der Abgaben für bestimmte Leistungen,wie Hafen- oder Flughafengebühren oder einerÄnderung der für die betreffende Reise geltendenWechselkurse, in dem Umfang zu ändern, wiesich deren Erhöhung pro Person bzw. pro Sitzplatzauf den Reisepreis auswirkt, sofern zwischenVertragsabschluß und dem vereinbartenReisetermin mehr als 4 Monate liegen. e) Im Falleiner nachträglichen Änderung des Reisepreisesoder einer Änderung einer wesentlichen Reiseleistunghat der Reiseveranstalter den Reisendenunverzüglich, spätestens jedoch 21 Tage vor Reiseantritt,davon in Kenntnis zu setzen. Preiserhöhungennach diesem Zeitpunkt sind nichtzulässig. Bei Preiserhöhungen um mehr als 5 %oder im Fall einer erheblichen Änderung einerwesentlichen Reiseleistung ist der Reisende berechtigt,ohne Gebühren vom Reisevertragzurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestensgleichwertigen Reise zu verlangen, wennder Reiseveranstalter in der Lage ist, eine solcheReise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinemAngebot anzubieten. f) Der Reisende hatdiese Rechte unverzüglich nach Erklärung desReiseveranstalters über die Preiserhöhung bzw.Änderung der Reiseleistung diesem gegenübergeltend zu machen.5. Rücktritt durch den Kundena) Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von

 

der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugangder Rücktrittserklärung beim Reiseveranstalter.Dem Kunden wird empfohlen, den Rücktrittschriftlich zu erklären. b) Tritt der Kunde vomReisevertrag zurück oder tritt er die Reise nichtan, so kann der Reiseveranstalter Ersatz für diegetroffenen Reisevorkehrungen und für seineAufwendungen verlangen. Bei der Berechnungdes Ersatzes sind gewöhnlich ersparte Aufwendungenund gewöhnlich mögliche anderweitigeVerwendungen der Reiseleistungen zu berücksichtigen.c) Der Reiseveranstalter kann diesenErsatzanspruch unter Berücksichtigung der nachstehendenGliederung nach der Nähe des Zeitpunktesdes Rücktritts zum vertraglich vereinbartenReisebeginn einem prozentualen Verhältniszum Reisepreis pauschalieren. d) Dem Reisendenwird ausdrücklich der Nachweis gestattet, einAnspruch auf Entschädigung sei überhaupt nichtentstanden oder die Entschädigung sei wesentlichniedriger als die Pauschale.Standard Rücktrittsgebühren für Einzelreisendebei Pauschalreisen und MessereisenBus F l u gBis 30. Tag vor Reisebeginn 15 % 25 %vom 29. - 22. Tag vor Reisebeginn 25 % 35 %vom 21. - 15. Tag vor Reisebeginn 40 % 50 %vom 14. - 7. Tag vor Reisebeginn 55 % 65 %vom 6. Tag bis Reisebeginn 70 % 80 %Je nach Messe und Flugtarif werden Gebührenbis zu 100 % pro Person (nur bei Messe- und Geschäftsreisen)erhoben, einen entsprechendenHinweis auf Ihrer Buchungsbestätigung / RechnungvorausgesetztRücktrittsgebühren für GruppenreisenNach Erhalt der Reisebestätigung / Rechnungwird je stornierte Person eine Bearbeitungsgebührvon 15 % des Reisepreises berechnet. Wirddabei die bestätigte Mindestteilnehmerzahl unterschritten,erfolgt ergänzend dazu eine Neuberechnungdes Reisepreises.Bei Stornierung der gesamten Reisegruppe bis42. Tag vor Reiseantritt werden pauschal EUR200,- berechnet.Bus F l u gvom 42. - 22. Tag vor Reisebeginn 25 % 35 %vom 21. - 15. Tag vor Reisebeginn 40 % 45 %vom 14. - 7. Tag vor Reisebeginn 55 % 65 %vom 6. - 3. Tag vor Reisebeginn 70 % 75 %ab dem 2. Tag bis Reisebeginn 80 %Rücktrittsgebühren bei Flugtickets ohne weiteresArrangement für Personen über 2 JahreBis 30. Tag vor Reisebeginn 15 %vom 29. - 22. Tag vor Reisebeginn 20 %vom 21. - 15. Tag vor Reisebeginn 30 %Ab 21. - 7. Tag vor Reisebeginn 50 %Ab 6. - 3. Tag vor Reisebeginn 65 %ab dem 2. Tag vor Reisebeginn oder beiNichtantritt der Reise 80 %Rücktrittsgebühren, Umbuchungen, Namensänderungen,Ersatzpersonen nachTicketausstellung bei LinienflügenJe nach Fluggesellschaft und Tarif werden Gebührenzwischen EUR 77,- und EUR 165,- proPerson erhoben, es sei denn auf Ihrer Buchungsbestätigung/ Rechnung ist etwas anderes ausgewiesen.Visabesorgung und EintrittskartenStornierungen, wenn das Visum bereits beantragtwurde oder die Eintrittskarten bereits geordertsind, werden mit 100 % berechnet.Für alle Reisearten (Gruppen, Flug, Bus) giltbei Nichterscheinen bzw. stornieren nachReisebeginn werden 100% des Reisepreisesberechnet. d) Bei Stornierungen eines Reisearrangements,in das eine Vermittlerleistung einbezogenist, wie z. B. die Bereitstellung von Eintrittskarten,gelten für die Reise selbst die vorgenanntenRücktrittsbedingungen, ergänzend die Bedingungenfür Eintrittskarten. e) Maßgeblich für denLauf der Fristen ist der Zugang der Rücktrittserklärungbei uns oder der Buchungsstelle. DemReisenden wird der schriftliche Rücktritt empfohlen.Ebenfalls empfehlen wir den Reisenden denAbschluß einer Reiserücktrittskostenversicherung,sowie einer Rückführungsversicherung beiUnfall oder Krankheit.6. Änderungen auf Verlangen des Reisendena) Verlangt der Reisende nach Vertragsabschlußbis zum 42. Tag vor Reisebeginn Änderungenoder Umbuchungen, so kann der Reiseveranstalterein Bearbeitungsentgelt von 20,-- EUR verlangen.b) Umbuchungswünsche des Kunden, dienach Ablauf der Frist erfolgen, können, sofernihre Durchführung überhaupt möglich, nur nachRücktritt vom Reisevertrag zu Bedingungengemäß Ziff. 5.) und gleichzeitiger Neuanmeldungdurchgeführt werden.7. Ersatzreisendea) Der Reisende kann sich bis zum Reisebeginndurch einen Dritten ersetzen lassen, sofern dieserden besonderen Reiseerfordernissen genügt undseiner Teilnahme nicht gesetzliche Vorschriftenoder behördliche Anordnungen entgegenstehen.b) Der Reisende und der Dritte haften dem Reiseveranstalterals Gesamtschuldner für den Reisepreis.c) Der Reisende und der Dritte haften demReiseveranstalter als Gesamtschuldner für diedurch die Teilnahme des Dritten entstehendenMehrkosten, regelmäßig pauschaliert und ohneweiteren Nachweis auf 20,-- EUR. d) Im Falle einesRücktritts kann der Reiseveranstalter vomKunden die tatsächlich entstandenen Mehrkostenverlangen.8. ReiseabbruchWird die Reise infolge eines Umstandes abgebrochen,der in der Sphäre des Reisenden liegt (z. B.Krankheit), so ist der Reiseveranstalter verpflichtet,bei den Leistungsträgern die Erstattung ersparterAufwendungen zu erreichen. Dies giltnicht, wenn völlig unerhebliche Leistungen betroffensind oder wenn einer Erstattung gesetzlicheoder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.9. Rücktritt und Kündigung durch den ReiseveranstalterDer Reiseveranstalter kann in folgenden Fällenvor Antritt der Reise vom Reisevertrag zurücktretenoder nach Antritt der Reise den Reisevertragkündigen; a) Ohne Einhaltung einer Frist, wennder Reisende die Durchführung der Reise ungeachteteiner Abmahnung des Reiserveranstaltersnachhaltig stört oder wenn er sich in solchemMaße vertragswidrig verhält, daß die sofortigeAufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigtder Reiseveranstalter, so behält er den Anspruchauf den Reisepreis, soweit sich nicht ersparteAufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigenVerwertung der Reiseleistung(en)  
ergeben.Evtl. Mehrkosten für die Rückbeförderungträgt der Reisende selbst. Schadenersatzansprücheim übrigen bleiben unberührt. b) Bis 2Wochen vor Reiseantritt bei Nichterreichen einerausgeschriebenen oder behördlich festgelegtenMindestteilnehmerzahl, wenn auf diese ausdrücklichin der Reisebeschreibung (Prospekt/Katalog)hingewiesen wird. In jedem Fall ist der Reiseveranstalterverpflichtet, dem Reisenden die Erklärungunverzüglich nach Kenntnis der nichterreichtenTeilnehmerzahl, spätestens bis zwei Wochenvor Reisebeginn, zugehen zu lassen. c) Bis4 Wochen vor Reiseantritt, wenn die Durchführungder Reise nach Ausschöpfung aller Möglichkeitenfür den Reiseveranstalter deshalb nichtzumutbar ist, weil das Buchungsaufkommen fürdiese Reise so gering ist, daß die dem Reiseveranstalterim Falle der Durchführung entstehendenKosten eine Überschreitung der wirtschaftlichenOpfergrenze, bezogen auf diese Reise, bedeutenwürde. Ein Rücktrittsrecht des Reiseveranstaltersbesteht jedoch nur, wenn er die dazu führendenUmstände nicht zu vertreten hat und wenn er diezu seinem Rücktritt führenden Umstände nachweist.d) Der Reisende kann bezogen auf Ziff. 9.b+c) die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigenanderen Reise verlangen, wenn der Veranstalterin der Lage ist, eine solche Reise ohneMehrkosten für den Reisenden aus seinem Angebotanzubieten. e) Der Reisende hat seine Rechtenach Ziff. 9.d) unverzüglich nach Zugang derErklärung des Reiseveranstalters diesem gegenübergeltend zu machen. f) Macht der Reisendenicht von seinem Recht nach Ziff. 9.d) Gebrauch,so ist der von dem Reisenden gezahlteBetrag unverzüglich zurückzuerstatten.10. Kündigung infolge höherer Gewalta) Erschwerung, Gefährdung oder Beeinträchtigungerheblicher Art durch nicht vorhersehbareUmstände wie Krieg, innerer Unruhen, Epidemien,hoheitliche Anordnung (Entzug der Landrechte,Grenzschließungen), Naturkatastrophen, Havarien,Zerstörung von Unterkünften oder gleichgewichtigeFälle berechtigen beide Teile alleinnach Maßgabe dieser Vorschrift zur Kündigung.b) Im Falle der Kündigung kann der Reiseveranstalterfür erbrachte oder noch zu erbringendeReiseleistungen eine nach § 471 des BGB zu bemessendeEntschädigung verlangen. c) Der Reiseveranstalterist im Kündigungsfalle zur Rückbeförderungverpflichtet, falls der Vertrag die Beförderungmit umfaßt. In jedem Fall hat er die zurDurchführung der Vertragsaufhebung erforderlichenMaßnahmen zu ergreifen. d) Die Mehrkostender Rückbeförderung, soweit diese im Vertragmit umfaßt sind, tragen die Parteien je zurHälfte, die Mehrkosten hat der Reisende zu tragen.11. Haftung des ReiseveranstaltersWir stehen im Rahmen der Sorgfaltspflicht einesordentlichen Kaufmannes ein für: a) die gewissenhafteReisevorbereitung; b) die sorgfältigeAuswahl und Überwachung der Leistungsträger;c) die Richtigkeit der Beschreibung aller in denKatalogen angegebenen Reisedienstleistungen,sofern wir nicht gemäß Ziff.3.b) vor Vertragsschlußeine Änderung der Prospektangaben erklärthaben; d) die ordnungsgemäße Erbringungder vereinbarten Reiseleistungen; e) ein Verschuldender mit der Leistungserbringung betrautenPersonen.12. Gewährleistung und Abhilfe - Obliegenheitena) Sind die Reiseleistungen nicht vertragsgemäß,so kann der Reisende Abhilfe verlangen, soferndiese nicht einen unverhältnismäßigen Aufwanderfordert. Die Abhilfe besteht in der Beseitigungdes Reisemangels bzw. einer gleichwertigen Ersatzleistung.b) Der Reisende kann eine Herabsetzungdes Reisepreises verlangen, wenn erden oder die Reisemängel bei dem Reiseleiteroder, falls ein Reiseleiter nicht erreichbar ist, beidem Reiserveranstalter direkt anzeigt, soweitnicht erhebliche Schwierigkeiten die Mängelanzeigegegenüber dem Reiseveranstalter unzumutbarmachen. Unterläßt der Reisende schuldhaftdie Mängelanzeige, so stehen im keine Ansprücheauf Herabsetzung des Reisepreises zu.c) ist die Reise mangelhaft und leistet der Reiseveranstalternicht innerhalb einer angemessenenFrist Abhilfe, so kann der Reisende auch selbstAbhilfe schaffen und Ersatz der erforderlichenAufwendungen verlangen. Einer Fristsetzung bedarfes nicht, wenn der Reiseveranstalter die Abhilfeverweigert oder ein besonderes Interesseder Reisenden die sofortige Selbsthilfe rechtfertigt.d) Wird die Reise durch einen Mangel erheblichbeeinträchtigt, so kann der Reisende eine angemesseneFrist zur Abhilfe setzen. Verstreichtdie Frist nutzlos, so kann der Reisende den Reisevertragkündigen. Die Fristsetzung ist entbehrlich,wenn die Abhilfe unmöglich ist, verweigertwird oder die sofortige Kündigung durch ein besonderesInteresse des Reisenden gerechtfertigtist. Das gilt entsprechend, wenn dem Reisendendie Reise infolge eines Mangels aus wichtigemund dem Reiseveranstalter erkennbaren Grundnicht zuzumuten ist. e) Bei berechtigter Kündigungkann der Reiseveranstalter für erbrachteoder zur Beendigung der Reise noch zu erbringendeReiseleistungen eine Entschädigung verlangen.Für deren Berechnung sind der Wert dererbrachten Reiseleistungen sowie der Gesamtpreisund der Wert der vertraglich vereinbartenReisleistungen maßgeblich (vgl. § 471 BGB). Dasgilt nicht, sofern die erbrachten oder zu erbringendenReiseleistungen für den Reisenden kein Interessehaben. Der Reiseveranstalter hat die erforderlichenMaßnahmen zu treffen, die infolgeder Vertragsaufhebung notwendig sind. Ist dieRückbeförderung vom Reisevertrag mit umfaßt,so hat der Reiseveranstalter auch für diese zusorgen und die Mehrkosten zu tragen. f) Der Reisendekann unbeschadet der Minderung oderKündigung Schadensersatz wegen Nichterfüllungverlangen, es sei denn, der Mangel beruht auf einemUmstand, den der Reiseveranstalter nicht zuvertreten hat.13. Mitwirkungspflicht des ReisendenDer Reisende ist verpflichtet, die ihm zumutbarenSchritte zu unternehmen, um eventuelle Schädengering zu halten. Hierzu gehört insbesondere,dass er seine Beanstandungen der örtlichen Reiseleitungbzw. Agentur (Adresse und Telefonnummerin den Reiseunterlagen) zur Kenntnisgibt. Bei Reisen in Gebiete, in denen eine Betreuungdurch eine Lagraff Reiseleitung nicht vorgesehenist, ist statt dessen Lagraff Reisen zu kontaktieren: 
Telefon: 02630 / 96 37 0Telefax: 02630 / 96 37 17Ergänzend sind die Ziffern 9.a und 12.) zu beachten.14. Haftungsbeschränkunga) Die vertragliche Haftung des Reiseveranstaltersfür Schäden, die nicht Körperschäden sind,ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, aa)soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlichnoch grob fahrlässig herbeigeführt wird,oder ab) soweit der Reiseveranstalter für einendem Reisenden entstehenden Schaden allein wegeneines Verschuldens eines Leistungsträgersverantwortlich ist. b) Für alle Schadenersatzansprüchedes Kunden gegen den Reiseveranstalteraus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatzoder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftetder Reiseveranstalter für Sachschäden bis4.090,-- EUR. Übersteigt der Reisepreis dieseSumme, ist die Haftung für Sachschäden auf dieHöhe des dreifachen Reisepreises beschränkt.Dem Kunden wird in diesem Zusammenhang imeigenen Interesse der Abschluß einer Reiseunfall-und Reisegepäckversicherung empfohlen. c)Der Reiseveranstalter haftet nicht für Leistungsstörungenim Zusammenhang mit Leistungen, dieals Fremdleistungen lediglich vermittelt werden(z.B. Sportveranstaltungen, Theaterbesuche,Ausstellungen usw.) und die in der Reiseausschreibungausdrücklich als Fremdleistungen gekennzeichnetwerden. d) Ein Schadenersatzanspruchgegen den Reiseveranstalter ist insoweitbeschränkt oder ausgeschlossen, als aufgrund internationalerÜbereinkommen oder auf solchenberuhenden gesetzlichen Vorschriften, die auf dievon einem Leistungsträger zu erbringenden Leistungenanzuwenden sind, ein Anspruch aufSchadenersatz gegen den Leistungsträger nurunter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungengeltend gemacht werden kannoder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossenist. e) Kommt dem Reiseveranstalterdie Stellung eines vertraglichen Luftfrachtführerszu, so regelt sich die Haftung nach den Bestimmungendes Luftverkehrsgesetzes in Verbindungmit den Internationalen Abkommen von Warschau.Den Haag, Guadalajara oder der MontrealerVereinbarung (nur für Flüge nach USA undKanada). Diese Abkommen beschränken in derRegel die Haftung des Luftfrachtführers für Tododer Körperverletzung sowie für Verluste und Beschädigungenvon Gepäck. Sofern der Reiseveranstalterin anderen Fällen Leistungsträger ist,haftet er nach den für diese geltenden Bestimmungen.15. Ausschluß von Ansprüchen und Verjährunga) Ansprüche wegen mangelhafter Reiseleistungen,nachträglicher Unmöglichkeit und wegenVerletzung von Nebenpflichten hat der Reisendeinnerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehenerBeendigung der Reise gegenüber dem Reiseveranstaltergeltend zu machen. Nach Ablaufder Frist können Ansprüche nur geltend gemachtwerden, wenn der Reisende eine genannte Fristohne eigenes Verschulden nicht einhalten konnte.b) Ansprüche des Reisenden wegen mangelhafterReiseleistungen, nachträglicher Unmöglichkeitund der Verletzung von Nebenpflichten verjährenin 24 Monaten nach dem vertraglich vorgeseheneReiseende. c) Macht der Reisende nach vertraglichvorgesehenem Reiseende Ansprüche innerhalbeines Monats geltend, so ist die Verjährungsolange gehemmt, bis der Reiseveranstalter dieAnsprüche schriftlich zurückweist. Ansprüche ausunerlaubter Handlung verjähren in drei Jahren.16. Paß-, Visa- und gesundheitspolizeiliche Formalitätena) Der Reiseveranstalter weist auf Paß-, Visumerfordernisseund gesundheitspolizeiliche Formalitätenin dem von ihm herausgegebenen unddem Reisenden zur Verfügung gestellten Prospektoder durch Unterrichtung vor der Buchungeinschließlich zwischenzeitlicher Änderungen insbesonderevor Vertragsschluß und vor Reisebeginnhin, die für das jeweilige Reiseland für deutscheStaatsbürger ohne Besonderheiten wie Doppelstaatsbürgerschaftetc. gelten. Für Angehörigeanderer Staaten gibt die zuständige VertretungAuskunft. b) Bei pflichtgemäßer Erfüllung der Informationspflichtdurch den Reiseveranstalter hatder Reisende die Voraussetzungen für die Reisezu schaffen, sofern sich nicht der Reiseveranstalterausdrücklich zur Beschaffung der Visa oderBescheinigungen etc. verpflichtet hat. Eine Haftungbesteht jedoch nicht, es sei denn, daß derReiseveranstalter die Verzögerungen zu vertretenhat. c) Entstehend z. B. infolge fehlender persönlicherVoraussetzungen für die Reise Schwierigkeiten,die auf das Verhalten des Reisendenzurückzuführen sind (z.B. keine Beschaffung deserforderlichen Visums), so kann der Reisendenicht kostenfrei zurücktreten oder einzelne Reiseleistungenfolgenlos in Anspruch nehmen. Insoferngelten die Ziff. 5 (Stornierung) und 8.(Reiseabbruchinfolge von Gründen, die der Reisendezu vertreten hat) entsprechend. c) Der Reisendesollte sich über Infektions- und Impfschutz sowieandere Prophylaxemaßnahmen rechtzeitig informieren;ggf. sollte ärztlicher Rat zu Thromboseundanderen Gesundheitsrisiken eingeholt werden.Auf allgemeine Informationen, insbesonderebei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenenÄrzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischenInformationsdiensten oder der Bundeszentralefür gesundheitliche Aufklärung wird verwiesen.17. Gerichtsstanda) Der Reisende kann den Reiseveranstalter nuran dessen Sitz verklagen. b) Für Klagen des Reiseveranstaltersgegen den Reisenden ist derWohnsitz des Reisenden maßgeblich, es seidenn, daß die Klage sich gegen Vollkaufleuteoder Personen richtet, die nach Abschluß desVertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsortins Ausland verlegt haben oder derenWohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort imZeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. Indiesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstaltersmaßgeblich.18. Unwirksamkeit von einzelnen BestimmungenDie Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen begründetgrundsätzlich nicht die Unwirksamkeitdes Reisevertrages im übrigen.Reiseveranstalter:Lagraff Reisen e.K.In den Mittelweiden 2a, 56220 Urmitz / RheinTelefon (02630) 9637-0, Fax (02630) 963717Stand Drucklegung: August 2010